Ist meine Trauer noch normal?
12 Gedanken, die viele Trauernde kennen aber selten laut aussprechen. Und warum sie zeigen, dass du gar nicht „falsch" trauerst.
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Hi, ich bin Michelle.
Hi, ich bin Michelle.
Ich unterstütze Menschen nach Verlust(en) dabei, klarzukommen, ihre Trauer zu verarbeiten und ihren individuellen Weg mit ihrer Trauer zu finden.
In meiner Arbeit begegnen mir immer wieder dieselben Gedanken. Gedanken, die Klient:innen oft wochenlang für sich behalten haben, weil sie sich damit falsch oder allein gefühlt haben. Genau diese wollte ich sichtbar machen.
Kommt dir das bekannt vor?
Deine Trauer fühlt sich irgendwie falsch an
Vielleicht schaust du um dich und hast das Gefühl, dass andere besser klarkommen oder schneller wieder stabil werden. Währenddessen stehst du an einem ganz anderen Punkt und fragst dich, warum du nicht „vorankommst". Vielleicht fragst du dich ob es normal ist, das dich dein Verlust nach mehr als 1 oder 2 Jahren ‚immer noch‘ so schmerzt als wäre es gestern passiert. Vielleicht spürst du vor allem Wut, Angst oder innere Unruhe und wunderst dich, wo her das kommt. Oder du fühlst zwischendurch Erleichterung, und das macht dich fertig. Vielleicht funktionierst du aber auch einfach, erledigst alles, redest mit Leuten und weißt innerlich nicht, ob du überhaupt schon richtig trauern konntest. Vielleicht erkennst du dich selbst gerade kaum wieder. Du reagierst anders als sonst, ziehst dich zurück, kannst dich nicht konzentrieren oder bist schneller gereizt als du es von dir kennst. Und irgendwo im Hinterkopf sitzt diese Frage: Stimmt mit mir etwas nicht? Dazu kommt oft noch das Gefühl, damit allein zu sein. Dass alle um dich herum weiterleben, weiterlachen, weiterplanen während deine Welt irgendwie stehengeblieben ist. Und dass du das niemandem so richtig erklären kannst, ohne das Gefühl zu haben, zu viel zu sein oder zu lange zu brauchen. Das Verrückte daran: Genau das kennen sehr viele Trauernde. Die Wut, die Leere, die Erschöpfung, die Momente der Erleichterung, die Schuldgefühle, das Gefühl neben sich zu stehen und unnormal zu sein – all das gehört zur Trauer dazu, auch wenn es sich ganz und gar nicht so anfühlt. Nur spricht kaum jemand laut darüber. Und genau deshalb fühlen sich so viele damit allein. „Ich habe so einen starken Redebedarf, ich könnte stundenlang davon erzählen. Und wenn ich dann meine Freundin sehe, die ihre Mutter zur gleichen Zeit verloren hat, wirkt das so, als hätte sie das gut verkraftet. Ich frage mich dann, ob ich es mir selbst schwerer mache, als es eigentlich ist."— Klientin, 45, hat ihren Bruder verloren Trauer folgt keinem Drehbuch. Sie kann chaotisch sein, widersprüchlich, körperlich – und sie sieht bei jedem anders aus. In diesem Guide habe ich 12 Gedanken gesammelt, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnen, und ein bisschen eingeordnet, damit du dich selbst ein Stück besser verstehen kannst.
Drei Gedanken aus dem Guide
Alle 12 sind echte Gedanken aus echten Gesprächen – hier sind schon mal drei davon.
Und noch 9 weitere Gedanken – über Wut, Schuldgefühle, Einsamkeit, Angst zu vergessen und mehr. Alle mit einem kurzen Impuls, was in diesem Moment helfen kann.
Was du bekommst
Was dich in diesem Guide erwartet
Die Dinge, die Trauernde am meisten beschäftigen sind oft genau die, die unausgesprochen bleiben. Trauernde behalten manches für sich, weil es sich falsch oder übertrieben anfühlt, weil sie Angst haben andere damit zu belasten oder weil sie selbst nicht wissen, dass das, was sie erleben, überhaupt normal und okay ist. Die Gedanken, die mir am häufigsten begegnen möchte ich sichtbar machen, damit du dich ein Stück besser verstehen kannst und weißt, dass du mit dem, was dich bewegt, nicht allein bist.
Du erkennst dich wieder
12 Gedanken, die viele Trauernde kennen aber oft für sich behalten. „Schuldgefühle, Wut, Taubheit, die Angst zu vergessen – Gedanken, bei denen du vielleicht gedacht hast, du bist die Einzige die so fühlt.
- Häufige Gedanken klar benannt
- Ehrlich, ohne Beschönigung
- Aus echter Begleitungspraxis
Du verstehst, was gerade in die vorgeht
Trauer fühlt sich fremd an, weil sie es ist. Dieser Begleiter erklärt kurz und verständlich, was hinter den einzelnen Gedanken steckt und warum dein System gerade so reagiert, wie es reagiert.
- Psychologisch fundiert, alltagstauglich
- Warum dein Gehirn so reagiert
- Kein „das wird schon wieder"
Du bekommst erste Impulse
Zu jedem Gedanken gibt es einen kleinen Impuls, als Angebot für dich. Etwas, das helfen kann für genau diese Minuten, in denen es besonders schwer ist.
- Konkrete, kleine Anregungen
- Direkt umsetzbar, ohne Vorwissen
Let's
together
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