Als mein jüngerer Bruder plötzlich vor ziemlich genau 10 Jahren bei einem Unfall in seiner Wohnung starb war ich nicht nur unendlich traurig. Ich war wütend. Rasend. Ich wollte alles wissen, den Ablauf seiner letzten Tage, Stunden und Minuten rekonstruieren, jedes Detail verstehen. Ich habe mit der Frau vom Beerdigungsinstitut diskutiert, weil sie ihn erst „herrichten“ wollte, bevor ich ihn sehen durfte. Ich habe einem Kriminalpolizisten erklärt, warum ich als Schwester das Recht habe zu erfahren, was passiert ist. Er fand, mein Bruder habe ja auch ein „Anrecht auf Totenruhe“ und wollte wissen, warum ich das überhaupt wissen wolle. Ich habe getrauert und ich habe ermittelt.
Mein Umfeld hat mir damals sehr vorsichtig zu verstehen gegeben, dass mich das ja sehr mitgenommen habe. Mit einem Unterton, der eigentlich meinte: Das ist vielleicht etwas viel, was du da gerade machst.
Ich habe mich verrückt gefühlt.
6 Jahre später, nach einem langen, kurvenreichen eigenen Trauerweg bin ich Trauerbegleiterin geworden. Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man das Gefühl hat, verrückt zu werden, falsch zu trauern, falsch zu sein. Und weil ich seitdem immer wieder erlebe, dass Trauernde irgendwann dieselbe Frage stellen: Ist das noch normal?
Normale Trauer sieht nie so aus, wie wir dachten und das verwirrt uns mehr als der Schmerz selbst
Ich habe vor meinem eigenen Verlust gedacht, ich wüsste ungefähr, wie Trauer sich anfühlt. Man ist traurig. Man weint. Man vermisst die Person. Das stimmt alles aber es ist ungefähr so vollständig wie zu sagen, ein Sturm sei „etwas Wind“.
Was mich wirklich überrascht hat: normale Trauer ist nicht auf eine Person oder einen Bereich des Lebens begrenzt. Bei mir wurde alles durchgewirbelt. Meine Beziehung zu meinen Eltern. Mein Selbstbild. Meine Frage, was ich überhaupt will vom Leben. Dinge, die scheinbar nichts mit meinem Bruder zu tun hatten, lagen plötzlich offen da, wie Wunden, die schon länger da waren, aber jetzt nicht mehr ignoriert werden konnten.
Das erlebe ich auch bei meinen Klientinnen immer wieder: Der Verlust hinterlässt nicht einfach ein Loch, er stellt alles auf den Kopf, was vorher irgendwie gepasst hat.
„Ich dachte, ich trauere um meinen Mann aber dann habe ich gemerkt, dass ich eigentlich auch um mich selbst trauere. Um die Frau, die ich mit ihm war, um das Leben, das ich mir vorgestellt hatte.“ (Klientin, Mitte 50)
Das ist Trauer wirklich: vielschichtig, komplex und alles durchdringend.
Ist meine Trauer noch normal? – Was „normale Trauer“ überhaupt bedeutet und warum diese Frage mehr verrät als die Antwort
Wenn du dich fragst, ob deine Trauer noch normal ist, steckt da meistens noch eine andere Frage drin: Bin ich noch okay? Werde ich das überstehen? Darf ich so fühlen?
Auch wenn wir manchmal das Gefühl haben: es gibt keine Norm. Wirklich gar keine. Trauer ist keine Krankheit mit Heilungsverlauf, kein Projekt mit Deadline. Sie ist die direkte Konsequenz davon, dass du jemanden geliebt hast und Liebe hat kein Ablaufdatum, auch nicht rückwirkend. Aber sie ist genauso die Konsequenz davon, dass jemand auf irgendeine Art in deinem Leben Bedeutung hatte, auch wenn die Beziehung kompliziert war, auch wenn du seit Jahren keinen Kontakt mehr hattest, auch wenn da mehr Schmerz als Wärme war.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum moderne Trauerforschung heute vorsichtiger geworden ist mit Aussagen darüber, wie normale Trauer ‚ablaufen sollte. Was Trauerforscher wie Margaret Stroebe und Henrik Schut beschreiben, ist kein linearer Prozess von A nach B, sondern ein ständiges Pendeln: zwischen dem Schmerz des Verlusts und dem langsamen, widerstrebenden Wieder-Orientieren im Leben. Vorwärts, rückwärts, seitwärts. Manchmal alles gleichzeitig.
Chris Paul, eine der renommiertesten Trauerexpertinnen Deutschlands und Autorin mehrerer Standardwerke zur Trauerbegleitung, bringt das mit einem Satz auf den Punkt, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht, seit ich ihn zum ersten Mal gelesen habe: „Trauern ist die Lösung, nicht das Problem.“ Das klingt erstmal fast provokativ aber es trifft etwas sehr Wesentliches: normale Trauer ist keine Fehlfunktion, die behoben werden muss. Sie ist die Art, wie wir als Menschen mit dem Unbegreiflichen umgehen. Sie zu unterdrücken oder zu beschleunigen löst nichts. Sie zuzulassen ist das, was langfristig trägt.
„An dem Abend an dem es passiert ist und meine Welt zerstört hat, hab ich mir abends eine Comedy Sendung angeschaut. Das muss man sich mal überlegen.“ (Klientin, Anfang 60)
Genau so ist normale Trauer: chaotisch, widersprüchlich, unberechenbar, und meistens das Gegenteil von dem, was wir von uns erwartet hätten.
Welche dieser Mythen besonders hartnäckig sind und woher sie kommen, habe ich hier aufgeschrieben: 10 hartnäckige Trauermythen – und was wirklich stimmt
Wie lange ist Trauer normal?
Kurze Antwort wäre: länger, als dein Umfeld wahrscheinlich geduldig ist.
Gesellschaftlich haben Trauernde oft nur 6 bis 12 Wochen, bevor ihr Umfeld erwartet, dass sie weitermachen, es ihnen besser geht. Das ist absurd und gleichzeitig ist es die Realität, mit der viele meiner Klientinnen kämpfen. Also haben sie nicht nur den Verlust selbst, sondern zusätzlich einen gefühlten Druck drumherum.
Was Forschung und Praxis zeigen: Bei vielen Menschen verändert sich die Trauer innerhalb der ersten zwei Jahre spürbar. Das bedeutet nicht, dass sie verschwindet, sondern dass sie sich wandelt. Dass der Schmerz nicht mehr jeden Moment bestimmt, sondern kommt und geht. Aber „viele“ bedeutet eben nicht „alle“ und das ist der Teil, der in den meisten Ratgebern unter den Tisch fällt.
Es gibt Menschen, bei denen die Trauer im zweiten oder dritten oder vierten Jahr erst richtig aufbricht weil der erste Schock nachlässt, weil das Funktionieren aufhört, weil der Körper irgendwann die Rechnung präsentiert.
Es gibt Menschen, die nach fünf Jahren auf einmal wieder mitten in ihrem Trauerprozess sind, der sich immer noch real und gegenwärtig anfühlt, als Ausdruck davon, wie tief dieser Verlust gegangen ist. Und es gibt Menschen, deren akute Trauer weit über ein oder zwei Jahr anhält, ohne dass daran irgendetwas „falsch“ wäre.
Manche Tage, wie Jahrestage, Geburtstage, ein völlig unspektakulärer Dienstagmorgen, an dem du seinen Lieblingskaffee riechst, reißen alles wieder hoch. Das ist normale Trauer, die sich bewegt, weil Verbindung sich bewegt.
Wenn du tiefer in diese Frage einsteigen möchtest, habe ich dazu einen eigenen Artikel geschrieben, der genau das auseinandernimmt: Wie lange dauert Trauer? Warum es keine einfache Antwort gibt
Was normale Trauer ist – auch wenn es sich ganz und gar nicht so anfühlt
Die Sozialpsychologin Camille Wortman hat bereits in den späten 1980er Jahren nachgewiesen, dass die Variabilität in Trauerprozessen enorm ist – und dass viele unserer gesellschaftlichen Annahmen darüber, wie normale Trauer aussehen soll, wissenschaftlich schlicht nicht haltbar sind. Wer nach außen funktioniert oder wenig Schmerz zeigt, trauert nicht weniger oder falsch. Und was als „komisch“ oder „übertrieben“ gilt, ist oft einfach nur wenig bekannt. Das hier ist die Liste, die ich mir gewünscht hätte, als ich dachte, ich sei verrückt. Und pssst…: Die heimlichsten Gedanken sind oft die, von denen wir am sichersten glauben, dass wir sie alleine haben.
- Du vergisst mitten im Satz, was du sagen wolltest, verlierst Schlüssel, kannst keine einfachen Entscheidungen treffen, liest denselben Satz viermal und weißt danach immer noch nicht, was da stand. Das ist kein Zeichen, dass du den Verstand verlierst. Das ist Trauer-Brain, und er ist so real wie ein gebrochenes Bein, nur unsichtbar.
Die Neurowissenschaftlerin Mary-Frances O’Connor hat in ihrer Forschung und in ihrem Buch „The Grieving Brain“ gezeigt, dass Trauer im Gehirn buchstäblich eine Lernaufgabe ist: Unser Gehirn hat über Jahre gelernt, wo ein geliebter Mensch ist, wie er erreichbar ist, was seine Gegenwart bedeutet und muss nach dem Tod komplett neu lernen, was seine Abwesenheit bedeutet. Das kostet enorme kognitive Ressourcen, die dann schlicht fehlen: für Konzentration, Entscheidungen, Erinnerung, Alltagsorganisation. - Du bist wütend, auf die Person, die gestorben ist, weil sie gegangen ist und dich damit allein gelassen hat. Auf Gott oder das Schicksal oder das Universum oder einfach auf alle, die noch ihren Mann, ihre Mutter, ihre Schwester haben und das offensichtlich nicht zu schätzen wissen.
- Du fühlst Erleichterung, besonders wenn die Person lange krank war oder die Beziehung schwierig und schämst dich so sehr dafür, dass du es niemandem sagst. Nicht mal deiner besten Freundin.
- Du machst dir Vorwürfe. Du gehst immer wieder durch, was du hättest anders machen können, was du gesagt oder nicht gesagt hast, warum du nicht früher angerufen hast, warum du das letzte Gespräch so enden lassen hast, wie es geendet hat. Schuldgefühle in der Trauer sind so natürlich wie Atemluft und zeigen gleichzeitig fast nie, dass du wirklich eine Schuld trägst.
- Du siehst, hörst oder spürst die Person manchmal noch. Ein kurzer Moment, in dem sie da zu sein scheint, an der Tür, im Nebenzimmer, im Traum, der sich anfühlt wie ein Besuch. Du hältst dich für übergeschnappt. Du bist es nicht.
- Du willst gar nicht trauern. Du willst einfach nur Ruhe, einen einzigen Tag, an dem du nicht daran denkst und dann schämst du dich auch dafür.
- Du weißt plötzlich nicht mehr, wer du bist, jetzt wo diese Person nicht mehr da ist, weil ein Teil deiner Identität mit ihr zusammenhing und dieser Teil jetzt in der Luft hängt.
- Du streitest dich mit Menschen, die nichts dafür können. Du ziehst dich zurück, weil du die Kraft nicht hast, jemandem zu erklären, wie es dir wirklich geht. Oder du redest so viel über die Verstorbene, dass du merkst, wie dein Gegenüber innerlich die Flucht ergreift.
- Dein Körper macht Dinge, die du nicht einordnen kannst: Du schläfst zu viel oder gar nicht. Du hast Schmerzen ohne medizinischen Befund, einen Druck auf der Brust, Erschöpfung, die kein Schlaf behebt, einen Magen, der sich permanent anfühlt wie vor einer Prüfung.
- Du lachst manchmal. Oder denkst manchmal für ein paar Stunden gar nicht daran. Und erschreckst dich dann und fragst dich, ob du das darfst.
- Du kannst nicht weinen, gar nicht und fragst dich, ob das bedeutet, dass du sie nicht wirklich geliebt hast. Oder du weinst du wegen etwas was du TV siehst, aber nicht beim Begräbnis.
- Du denkst manchmal, dass du froh bist, dass sie/er nicht mehr leidet und gleichzeitig hasst du dich für diesen Gedanken
Diese Scham ist einer der Gründe, warum ich diesen Blogpost schreibe. Weil so vieles, das sich falsch anfühlt, in Wirklichkeit nur menschlich ist und weil Trauernde viel zu oft allein damit sitzen, weil sie denken, sie seien die Einzigen, bei denen das so ist.
Wann du dir Unterstützung holen solltest und das hat nichts mit Versagen zu tun
Vieles von dem, was ich gleich beschreibe, kann Ausdruck einer vollkommen natürlichen Reaktion auf Verlust sein, auch wenn die Merkmale über lange Zeit bestehen und sind nicht unbedingt ein Anzeichen dafür, dass die Trauer einen Krankheitswert hat. Diese Liste soll dir Orientierung geben, falls sich deine Trauer sich wirklich festgefahren anfühlt.
Was in der Fachliteratur als Diagnose ‚anhaltende Trauerstörung‘ beschrieben wird, betrifft etwa 10 bis 15 Prozent der Trauernden und das entscheidende Merkmal ist nicht, welche Reaktionen auftreten, sondern dass die Trauer sich über einen sehr langen Zeitraum überhaupt nicht verändert. Dass sie unverändert intensiv bleibt, ohne Bewegung, ohne Momente der Erleichterung, ohne dass irgendetwas im Leben daneben noch Raum hat.
Wenn mehreres davon auf dich zutrifft und das schon sehr lange so ist, sprich bitte mit jemandem und hole dir ggfs. professionelle Hilfe:
- wenn der Schmerz sich nach vielen Monaten oder Jahren in keiner Weise verändert hat, nicht weniger intensiv, nicht anders
- wenn du dir nicht vorstellen kannst, jemals wieder etwas zu wollen oder dich auf irgendetwas zu freuen
- wenn du Gedanken hast, nicht mehr leben zu wollen oder der verstorbenen Person folgen zu wollen
- wenn grundlegende Dinge des Alltags dauerhaft nicht mehr gehen, nicht nur nicht an schlechten Tagen, sondern grundsätzlich
Das ist eine Reaktion auf etwas, das dein System überwältigt hat und es gibt Menschen, die dich dabei begleiten können.
Wenn du dir unsicher bist, ob das bei dir zutrifft, kann dir vielleicht auch dieser Artikel helfen: Nicht verarbeitete Trauer: Diese 18 Symptome werden oft mit Stress oder Erschöpfung verwechselt
Drei Fragen, die Trauernde wirklich stellen aber selten laut
„Ich habe seit Jahren keinen richtigen Kontakt mehr zu ihr gehabt. Warum trifft mich ihr Tod trotzdem so, als wäre der Boden weggebrochen?„
Das ist eine der Fragen, die ich am häufigsten höre und eine der am wenigsten verstandenen. Was viele nicht wissen: Gerade wenn eine Beziehung kompliziert, abgebrochen oder ambivalent war, kann Trauer besonders intensiv sein. Weil du nicht nur die Person betrauerst, sondern auch alles, was nie war: das Gespräch, das nie stattgefunden hat, die Klärung, die du dir vielleicht irgendwann noch erhofft hattest, die Möglichkeit einer anderen Beziehung, die jetzt für immer vom Tisch ist. Diese Art von Trauer bekommt von außen oft wenig Raum, weil andere die Beziehung als nicht eng eingestuft haben. Aber du weißt, was verloren gegangen ist.
„Ich merke, dass ich gar nicht so traurig bin, wie ich dachte, dass ich sein müsste. Stimmt was nicht mit mir?„
Nein. Emotionale Taubheit, Funktionieren auf Autopilot, das Gefühl, irgendwie neben sich zu stehen, das sind genauso häufige Trauerreaktionen wie Weinen und Zusammenbrechen, nur viel weniger sichtbar und deshalb viel schwerer zu erklären. Manche Menschen trauern nach außen hin „leise“ und haben innerlich einen kompletten Sturm und manchmal kommen die Wellen erst Monate später, wenn der Alltag wieder läuft und der Körper aufhört, auf Durchzug zu schalten.
„D„er Tod meiner Mutter ist fünf Jahre her. Ich dachte, ich hätte meinen Frieden damit gemacht. In letzter Zeit ist es wieder so intensiv wie am Anfang. Warum ist das so?„
Das höre ich öfter, als du vielleicht denkst. Eine Klientin, deren Mutter vor fünf Jahren gestorben ist, hat mir kürzlich erzählt, dass sie sich fast schämt, weil die Trauer gerade wieder so präsent ist ausgerechnet jetzt, wo doch so viel Zeit vergangen ist. Was sie nicht wusste: Trauer kann durch Veränderungen im eigenen Leben wieder aufbrechen und der Verlust in einem neuen Lebenskontext plötzlich wieder eine neue Bedeutung bekommen.
Eine Trennung, ein Umzug, eine eigene Erkrankung, das Erwachsenwerden der Kinder, eine neue Beziehung, das Erreichen eines Alters, das die verstorbene Person nie erreicht hat, all das kann Trauer reaktivieren, die sich eigentlich schon ruhiger angefühlt hatte. Das ist kein Rückschritt. Das ist Trauer, die mit dir wächst und sich immer wieder neu sortiert.
Was hat dich an deiner eigenen Trauer am meisten überrascht oder welcher Gedanke hat dich am längsten begleitet, den du dir kaum zu denken getraut hast? Schreib es gerne in die Kommentare.
Du willst noch mehr zum Thema normale Trauer wissen und erfahren, was andere Trauernde denken, aber nicht aussprechen?
Ich habe ein kostenloses PDF für dich: „Ist meine Trauer noch normal? 12 Gedanken, die viele Trauernde kennen, aber selten aussprechen.„ Denn zu wissen was wirklich in anderen Trauernden vorgeht hilft oft mehr als jeder gut gemeinte Ratschlag.
Und wenn du merkst, dass du mehr brauchst als einen Blogpost und du dir jemanden wünschst, der wirklich zuhört und dich durch deinen ganz eigenen Trauerprozess begleitet dann bin ich für dich da. In meiner 1:1 Trauerbegleitung arbeiten wir gemeinsam daran, dass Trauer sich nicht mehr wie Steckenbleiben anfühlt, sondern wie Bewegung. Schreib’ mir gerne direkt und unkompliziert oder mach dir direkt einen Termin aus.
Sei gut zu dir, besonders wenns schwer ist ❤️
Wenn dir dieser Artikel geholfen hat, teile ihn gerne mit jemandem, dem er ebenfalls helfen könnte. Trauer ist zu oft ein einsames Thema und das muss es nicht sein.